Forschungskolloquium am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen

Silvia Hartung

Studiert habe ich „Medien und Kommunikation“ im Bachelor und Master an der Universität Augsburg.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich das gleich Fach wählen, aber dieses Mal auf eine solidere Methodenausbildung achten – qualitativ und quantitativ.

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, wie und ob man durch ein hochschuldidaktisches Angebot Lehrende dazu befähigen und motivieren kann, ihre Assessment- und Feedback-Praxis in der Lehre zu ändern.

Mein Weg in die Forschung ist das Resultat aus großer Begeisterung für gute Lehre und der Chance, eben diese im Uni-Umfeld gleichermaßen betreiben wie auch „beforschen“ zu können.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich mir mehr Offenheit für neue Ideen, Methoden und Darstellungsformen wünschen – auch und gerade wenn es um die Vergabe von Drittmitteln und Publikationen in Journals geht.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte ihrem Namen gerecht werden, indem sie einerseits einen authentischen Einblick in Lehre, Forschung und akademische Selbstverwaltung ermöglicht und andererseits genügend Freiräume und Unterstützung für die individuelle Qualifizierung(sarbeit) bietet.

Am Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um nach dem Ende meiner Elternzeit zum ersten Mal wieder in größerer Runde über mein Dissertationsprojekt zu sprechen.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Meine Erkenntnis ist eine Frage: Ab wann ist eine Theorie eine Theorie?

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem Forschung zum Lehren und Lernen an der Hochschule mit dem Anspruch, die daraus resultierenden Ergebnisse auch wieder für eine Verbesserung der Praxis zu nutzen.