Forschungskolloquium am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen

Patrick Bettinger

Studiert habe ich Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Erwachsenenbildung und Medienpädagogik an der Universität Mainz.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich mich vermutlich für Philosophie und Soziologie entscheiden.

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, wie sich Medialität von Bildungsprozessen angemessen (theoretisch und empirisch) erfassen lässt.

Mein Weg in die Forschung ist immer wieder von spannenden Unvorhersehbarkeiten geprägt.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich den wissenschaftlichen Nachwuchs als wichtiges Standbein universitärer Forschung stärken und vor allem die grundständige Finanzierung von Forschung mehr fördern.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte konsolidierend auf allen Ebenen ansetzen und stärker im öffentlichen Diskurs problematisiert werden.

Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um in einen produktive-kritischen Austausch zur dokumentarischen Methode zu kommen und neue Ideen zu entwickeln.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Die Herausforderung, in heterogenen Gruppen mit verschiedenen disziplinären Hintergründen und Wissenschaftsverständnissen eine gemeinsame „Sprache“ zu sprechen, ist nicht zu unterschätzen 😉

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem mehr als einfach nur gute Lehre zu veranstalten, sondern auch gesellschaftliche und normative Aspekte der Universität als Ganzes im Blick zu behalten.