Caroline Trautwein

Referentensteckbrief

Studiert habe ich Psychologie an der Universität Hamburg mit Schwerpunkt auf der Hamburger Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun. Promoviert habe ich zur Struktur akademischer Lehrkompetenz und lehrebezogenen Entwicklungsprozessen am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Freiburg.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich… Ich kann und beginne im nächsten Frühjahr mit Chinesisch

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, welche kritischen Studienanforderungen Studierende am Beginn ihres Studiums begegnen und welche Kompetenzen und welche Unterstützung sie brauchen, um gelingend Studieren zu können, d.h. um mit den kritischen Anforderungen umzugehen und ihre eigenen Studienziele zu verwirklichen.

Mein Weg in die Forschung ist praxis- und personennah. Mich interessiert, was die Forschungsergebnisse für die „beforschten“ Personen und die Praxis bedeuten. Nach dem Studium wollte ich auch zunächst in die Praxis, bin dann aber in die Forschung gegangen, weil ich festgestellt habe, dass dort eine intensive Beschäftigung mit Themen möglich ist, ohne sofort einen möglichst verkäuflichen „Output“ zu generieren.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich der Forschung zu hochschulischem Lehren und Lernen einen festen Platz einräumen.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte es geben und sie sollte systematisch und nicht nur punktuell sein.

Am Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um zu klären, womit sich meine Habilitationsvorhaben beschäftigen könnte und wie sich das mit einem Auslandsaufenthalt kombinieren lässt.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Ich habe wirklich großes Interesse daran herauszufinden, wie chinesische Studierende den Studienbeginn erleben und was sie benötigen um gelingend Studieren zu können.

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem das Studium so zu gestalten, dass möglichst viele Studierende in ihrem Lernen gefördert werden. Das beginnt nicht erst bei der Seminargestaltung, sondern betrifft das ganze hochschulische System. Und die Hochschulbildungsforschung sollte dafür nützliche Ergebnisse produzieren.