Forschungskolloquium am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen

Axel Dürkop

Studiert habe ich Philosophie und Germanistik an der Universität Hamburg.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich Philosophie, Politik und Informatik studieren. Und ich würde anschließend promovieren und nicht zwanzig Jahre später.

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, was Offenheit in der Lehre bedeutet.

Mein Weg in die Forschung ist eher zufällig verlaufen. Nachdem ich zehn Jahre in verschiedenen Bereichen am Theater tätig war, begann ich zu programmieren und zu unterrichten. Diese Tätigkeit hat mich in ein Entwicklungsprojekt der TUHH verschlagen, aus dem mein Promotionsvorhaben hervorgegangen ist.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich sie wieder von den Maßstäben wirtschaftlichen Handelns befreien.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte Anlässe bieten, sich auszuprobieren und seine eigene Wirksamkeit in der Community zu erfahren sowie Hilfestellung beim Wachsen und Lernen geben.

Am Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um mein Dissertationsvorhaben mit anderen zu teilen und mir Kritik und Anregungen anzuhören.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Release early, release often, dann ordnen sich die Dinge im Kopf.

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem die Lehre von der (guten) Lehre.