Fallvignetten Forschenden Lernens

26.04.2019 | 13.00-16.00 – HUL, Raum 2001, Schlüterstraße 51

Dieses Kolloquium möchten wir dafür nutzen, uns mit einem Weiterbildungsinstrument auseinanderzusetzen, das im Rahmen des Projektes FideS-Transfer im Entstehen ist: Fallvignetten.
Fallvignetten sind kurze, stimulierende Situationsbeschreibungen, die einen anregen sollen, sich selbst in die Situation hineinzuversetzen. Von Relevanz ist dabei, dass die geschilderten Situationen inhaltlich möglichst nahe an deren sozialen Wirklichkeiten anschließen  Die im Rahmen des Projektes entstandenen Fallvignetten zielen darauf ab, Lehrende für die Umsetzung von forschendem Lernen mit Studierenden vorzubereiten oder sie darin zu unterstützen. Forschendes Lernen setzt eine besondere Lehrendenrolle voraus und beinhaltet auch sonst viele Belastungen, welche im sonstigen Lehralltag weniger deutlich werden. Die Fallvignetten bieten die Möglichkeit einer ‚inneren Vorbereitung‘ durch eine aktive Reflexion der eigenen Handlungen und entsprechend auch dem Selbstverständnis als Lehrende in den beschriebenen Situationen. Die Datengrundlage für diese Fallvignetten sind zuvor geführte Interviews mit Projektkoordinator_innen zu Projekten forschenden Lernens deutschlandweit.
Im Rahmen des Kolloquiums wird zunächst die Form und Genese unserer Fallvignetten erläutert, anschließend möchten wir uns gemeinsam die bisher entstandenen Vignetten ansehen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Das Kolloquium leitende Fragen sind: Wie ‚praktisch‘ sind Fallvignetten? Welche Vor- und Nachteile haben sie und in welcher Form können sie am meisten erreichen?