Kolloquium 24 – Internes Kolloquium – am 28.5.18

18. April 2018 Eileen Lübcke Keine Kommentare

Die Entwicklung von Studiengängen, Studienprogrammen und Curricula hat im Zuge des Bologna-Prozesses zunehmende Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Fragen der Modularisierung und Anerkennung von Leistungen (etwa zur Förderung der Mobilität Studierender) etwa sind typische Themen in diesem Zusammenhang. Andere Themen, etwa die Auswahl von Inhalten oder die Frage nach dem Bildungspotenzial der inhaltlichen Ausgestaltung werden dagegen weniger thematisiert.

Im Kolloquium sollen auf der Basis bestehender Literatur und eigener Erfahrungen unter anderem folgende Fragen diskutiert werden.

  • Wie werden Studiengängen, Studienprogrammen und Curricula derzeit entwickelt? Wie sind bestehende Vorgehensweisen zu bewerten? Wie könnten Vorgehensweisen idealerweise aussehen?
  • In welchem Verhältnis stehen formale und inhaltliche Fragen bei der Entwicklung von Studiengängen, Studienprogrammen und Curricula derzeit? In welchem Verhältnis könnten sie idealerweise stehen?
  • Welche Akteure haben welche Aufgaben bei der bei der Entwicklung von Studiengängen, Studienprogrammen und Curricula und wie arbeiten sie zusammen? Wie könnte auch hier die Prozesse der Kooperation idealerweise gestaltet werden?

Am Kolloquien nehmen Mitarbeiter*innen der Leuphana Universität und Angehörige des HUL teil. Seitens der Leuphana Universität werden kurze Impulse mitgebracht. Ziel ist der wissenschaftliche Austausch über das Thema Studiengang-/Programm- bzw. Curriculumentwicklung.

Das Kolloquium findet am 28.5.2018 von 13:00-17:00 statt.

Kolloquium 23 – Japans Universitäten im Spagat zwischen ,Verberuflichung‘ und ,Elitismus‘ – am 25.5.2018

Eileen Lübcke Keine Kommentare

Das japanische Bildungssystem – insbesondere sein universitärer Zweig – konnte nach dem zweiten Weltkrieg als robust und unangetastet stabil gelten. Dennoch gab es im Bildungs- und Wissenschaftssystem immer wieder Reformen, die versuchten, teilweise eklatante Schwachstellen zu beseitigen. Als eine solche Neuerung lässt sich der Versuch werten, seit Mitte der 1990er Jahre durch die Öffnung des japanischen Wissenschaftssystems nach außen die Anschlussfähigkeit an das globale Wissenschaftssystem sicherzustellen (oder überhaupt erst herzustellen). Im Jahr 2015 aber leitete das Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology (MEXT) eine epochale Wende im Bildungs- und Wissenschaftssystem für die nächsten Jahre ein, indem es eine stärkere Verberuflichung von Studiengängen, ein Zurückfahren sozial- und geisteswissenschaftlicher Studiengänge und eine forcierte Progression des Elitismus umzusetzen ankündigt.

Vor dem Hintergrund der strukturellen und kulturellen Besonderheiten des japanischen Bildungs- und Wissenschaftssystems und angesichts von Globalisierungsherausforderungen, denen sich Japan gegenübersieht, werden die genannten Reformen in ihrer Reichweite und ihren möglichen Auswirkungen zur Diskussion gestellt.

Referent hierfür ist Dr. Klaus Ruth vom Institut Technik und Bildung der Universität Bremen, der seit Jahren intensive Forschungsbeziehungen zu Japan unterhält. Ergänzt wird der Input von Klaus Ruth durch unseren Kollegen Dr. Sebastian Fiedler, der über die radikalen Veränderungen im britischen Hochschulsystem durch die Einführung von hohen Studiengebühren berichtet.

Beide Entwicklungen wollen wir mit Blick auf die deutschen Hochschulen und Universitäten diskutieren.

Kolloquium 22 – Internes Kolloquium

07. April 2018 Tobias Schmohl Keine Kommentare

Einer unserer Kooperationspartner aus Dänemark, Prof. Dr. Søren Bengtsen von der Aarhus University, wird Ende des Monats zu Besuch ans HUL kommen. Wir veranstalten zu diesem Anlass ein internes Kolloquium, in dem wir uns fachlich mit ihm über aktuelle Entwicklungen und künftige gemeinsame Projekte zwischen dem HUL und dem Centre for Higher Education Futures (CHEF) austauschen.

Termin dieses Kolloquiums ist Freitag, 27.04.2018 — von 13.00-16.00 s.t. im HUL, Raum 2011. Im Zuge des Besuchs wird es neben dem Kolloquium auch weitere informelle Gesprächskreise und Treffen geben, so ist u.a. ein gemeinsames Social Dinner geplant. Wer Interesse an einer Vernetzung hat, kann sich gern an Dr. Sebastian Fiedler wenden, der den Besuch initiiert hat und die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

Das nächste öffentliche Kolloquium findet dann am 25. Mai statt: Dr. Klaus Ruth wird dann das Institut für Technik und Bildung der Universität Bremen vorstellen.

Kolloquium 21 – Educational Design Research – am 23.02.2018

19. Januar 2018 Sebastian Fiedler Keine Kommentare

Am 23.02. werden wir uns dem Thema „Educational Design Research“ widmen.

Wir freuen uns sehr, dass wir Kerstin Oberprieler für einen Gastbeitrag gewinnen konnten.

Kerstin Oberprieler is a PhD student at the University of Canberra, Australia, researching the use of design-based research in gamification of workplaces. Kerstin works as Executive Design Manager for global consultancy ThinkPlace, which applies design thinking to Government and public good projects. Kerstin is also Co-founder and Lead Gamification Designer for PentaQuest, a gamification company.

Kerstin will be sharing some examples of design projects from her work and study, and how design-based research is applied in practice for business and in gamification. Kerstin recently presented in Hong Kong about the power of gamification in education, and spoke at the recent TEDxCanberra about the future of gamification.

Im zweiten Teil der Session werden wir uns mit ein paar aktuellen Fragen an die Educational Design Research befassen. Dazu wollen wir uns u.a. von ein paar ausgesuchten Thesen und Beobachtungen inspirieren lassen, die sich in Dr. Arthur Bakker’s (Utrecht University, NL) neuem Buch „Design Research in Education: A Practical Guide for Early Career Researchers“ (in press) finden werden.

Termin ist Freitag, 23.02.2018, 13-16 Uhr, HUL-Raum 2018.

Kolloquium 20 – Autoethnografie – am 26.01.2018

13. Januar 2018 Tobias Schmohl Keine Kommentare

In der nächsten Forschungskolloquiums-Sitzung am HUL wird das Thema „Autoethnografie“ behandelt werden. Anna Heudorfer und Tobias Schmohl befassen sich zunächst mit der konzeptionellen Einordnung der Autoethnografie in die allgemeine Ethnografie sowie mit ihrem „Stand“ in der hochschuldidaktischen Forschung und führen dann in den Diskurs um evokative vs. analytische Autoethnografie ein. Anschließend werden forschungspraktische Anwendungen skizziert und anhand von Beispielmaterial exemplarisch erläutert. Anna wird hierzu Feldnotizen mitbringen, die sie in ihren Lehrveranstaltungssitzungen gemacht hat. Wir hoffen auf einen produktiven Austausch. Da das Kolloquium dieses Mal Teile von Qualifizierungsarbeiten enthält, bitten wir um Vorab-Anmeldung, bis zum 20.01.2018 per Mail an unsere beiden Adressen: tobias.schmohl@uni-hamburg.de; anna.heudorfer@uni-hamburg.de

Als Vorab-Lektüre empfehlen wir den Beitrag zur Autoethnografie in der hochschuldidaktischen Forschung.

Termin ist Freitag, 26.01.2018, 13-16 Uhr, HUL-Raum 2018.

Kolloquium 19 am 27.10.2017

29. September 2017 Tobias Schmohl Keine Kommentare

Das nächste Kolloquium findet am 27.10.2017 statt. 13-16 Uhr

Wir haben einen externen Gast aus Lübeck: Markus Deimann wird einen kurzen (zusammenfassenden) Impuls zum Thema „Bildung in der Digitalität“ geben, zu dem wir uns dann interaktiv und mit Blick auf die Hochschuldidaktik beschäftigen wollen. Zur Vorbereitung bitten wir alle Teilnehmenden, den Vortrag von Markus Deimann „Relationierung von Bildung und Technik“ anzuhören oder durchzulesen. Die Kenntnis dieser Inhalte wird vorausgesetzt

Hinweise zum Thema:

Kolloquium 18 am 29.09.2017

10. September 2017 Tobias Schmohl Keine Kommentare

Das nächste Diskurskolloquium findet am 29.09. statt. Es befasst sich mit der Erkenntnistheorie von Ludwik Fleck und ihrer Bedeutung für die Hochschuldidaktik. Grundlage ist das Buch: Fleck, L. (1983). Erfahrung und Tatsache. Gesammelte Aufsätze. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Voraussetzung zur Teilname ist die Lektüre des Buches (180 Seiten). Weitere Informationen finden sich hier.

Wer Interesse an der Kommentierung der Aufsätze von Gabi Reinmann hat: Das findet sich nun zusammengefasst in einem Artikel hier.

Beginn ist wie immer 13:00 Uhr s.t. in Raum 2018 des HUL. Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Lektüre von Ludwik Fleck

25. Juni 2017 Gabi Reinmann 1 Kommentar

Bis Ende September 2017 besteht die Möglichkeit, nicht nur am Strand oder im Wohnzimmer für sich alleine Ludwik Flecks „Erfahrung und Tatsache“ (gesammelte Aufsätze) zu lesen (nähere Infos dazu hier), sondern im Bedarfsfall auch sukzessive zu kommentieren (aktuell zur Einleitung) nämlich hier.

  1. Hier geht es zu Kommentaren zum ersten Aufsatz: Über einige besondere Merkmale des ärztlichen Denkens
  2. Hier nun Kommentare zum zweiten Aufsatz: Zur Krise der „Wirklichkeit“
  3. Hier die Kommentare zum dritten Aufsatz: Über die wissenschaftliche Beobachtung und die Wahrnehmung im allgemeinen
  4. Hier die Kommentare zum vierten Aufsatz: Das Problem einer Theorie des Erkennens
  5. Hier die Kommentare zum fünften Aufsatz: Wissenschaftstheoretische Probleme
  6. Hier die Kommentare zum sechsten Aufsatz: Schauen, sehen, wissen
  7. Hier die Kommentare zum siebten und letzten Aufsatz: Krise in der Wissenschaft. Zu einer freien und menschlicheren Naturwissenschaft

Ringvorlesung Digitalisierung und Unbestimmtheit

20. Juni 2017 Tobias Schmohl Keine Kommentare

Prof. Dr. Heidrun Allert referiert kommenden Freitag im Rahmen unserer HUL-Ringvorlesungsreihe zum Thema Digitalisierung und Unbestimmtheit. Wir treffen uns im Anschluss an das Forschungskolloquium um 17:00 Uhr zum Vortrag mit anschließender Diskussion.

Kolloquium 17 am 30.06.2017

14. Juni 2017 Tobias Schmohl Keine Kommentare

Am 30.06.2017 von 13 bis 16 Uhr findet das nächste Forschungskolloquium statt. Thema wird das Konzept „Wirksamkeit“ von Bildungsmaßnahmen in der Begleitforschung sein. Das erwartet uns inhaltlich:

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