Evaluation forschenden Lernens

12. Oktober 2018 Dragana Naskovska Keine Kommentare

23.11.2018 | 13.00-18.00 – Universitätskolleg, Raum 4018/4019, Schlüterstraße 51

im Rahmen von FideS-Transfer: Evaluation Forschenden Lernens

Mit der Renaissance des forschenden Lernens geht nicht selten einher, dass positive Wirkungen als gesetzt angenommen oder ausschließlich normativ aus der Theorie entwickelt werden: Da sich eine Lehre, die eng auf die Forschung bezogen ist, argumentativ vor allem für Universitäten gut begründen lässt, geht man oftmals stillschweigend davon aus, dass forschendes Lernen auch durchweg günstige Wirkungen auf Studierende und deren Wissen, Können und Haltung hat. Wenig berücksichtigt wird dabei, welche Ziele mit forschendem Lernen im Einzelnen verfolgt werden und welche Effekte primär intendiert sind. Zumindest im deutschsprachigen Raum mangelt es gleichzeitig an Ansätzen und Instrumenten zur Evaluation forschungsorientierter Lehre an der Hochschule. Die wenigen Evaluationen zu Forschungsorientierung in der Lehre schließlich, wie sie in aktuellen Projektzusammenhängen deutlich werden, unterscheiden sich kaum von klassischen Lehrveranstaltungsevaluationen (Schiefner-Rohs et al., 2018). Dies erscheint problematisch, wenn man berücksichtigt, dass forschungsorientierte Lehre eben nicht nur ein methodischer Ansatz auf Veranstaltungsebene ist, sondern alle hochschuldidaktischen Ebenen (nach Flechsig, 1975) in den Blick nehmen kann.

Das Forschungskolloquium – anlässlich des Themas unter dem Dach von FideS-Transfer – möchte vorhandene Ansätze mit beteiligten Kolleginnen und Kollegen exemplarisch vorstellen und Erfahrungen diskutieren. Prof. Dr. Peter Tremp von der PH Zürich wird einen Impuls zu seinen Erfahrungen aus der eigenen Erarbeitung eines Evaluationsinstruments für das forschungsorientierte Studium im Rahmen des „Züricher Framework“ geben und dabei auch auf Hürden und Hindernisse eingehen. Ergänzt wird dies durch Überlegungen von Frau Prof. Dr. Sylvia Lepp und Johannes Polzin von der HfWU Nürthingen-Geisslingen. Zudem freuen wir uns sehr, dass Prof. Dr. Jan Hense von der DeGeval unsere Einladung angenommen hat und als Kommentator der Veranstaltung zur Verfügung steht.

Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Um eine informelle Anmeldung bei Jennifer Preiß (jennifer.preiß@uni-hamburg.de) wird gebeten.

Das Kolloquium ist daher länger als üblich (von 13:00-18:00) und findet in den Räumlichkeiten des Universitätskollegs (R4018/4019) im 4. Stock der Schlüterstraße 51 statt.