Lektürekolloquium Thomas Bauer „Die Vereindeutigung der Welt“

26. Juli 2019 Eileen Lübcke Keine Kommentare

Im August ist Sommerpause.

27.09.2019 | 13.00-16.00 – HUL, Raum 2018, Schlüterstraße 51

Wir setzen die Tradition eines Lektürekolloquiums im September fort und beschäftigen uns mit den Überlegungen von Thomas Bauer „Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust von Mehrdeutigkeit und Vielfalt“.

Towards a more embedded view on situations in educational research

05. Juli 2019 Eileen Lübcke Keine Kommentare

Achtung: Das Kolloquium wird aufgrund der Hitzewelle in das Wintersemester 2019/20 verschoben. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

There is a strong focus on personal variables in current educational research. Nevertheless, for understanding educational behavior, it is necessary to also take a look at situational variables. Even though the attempt is made again and again to systematize the learning environment and make it measurable, the intensity of the efforts falls far short of that of the description of persons. Additionally, those attempts often ignore research on persons instead of connect both research lines leaving a gap between research on persons and research on situations. One way to close this gap and to analyze situations while maintaining the connection to research on persons, is to use the parallel between person and situation. The goal of the theoretical study is to show what happens when we consistently use the parallelism between person and situation and transfer the principles of research on persons. In order to achieve this goal and to answer the question, we have collected typical principles for the investigation of individuals and applied them to situations. Thus, the principle „we want to make statements about the typical behavior of a person“ can be translated into „we want to make statements about the typical behavior in a situation“. Further principles are transferred and presented in the Forschungskolloquium. The results show that it is worth utilizing the parallelism and transferring principles of research on persons to research on situations.

 

Das nächste Kolloquium findet am 27. 9. 2019 als internes Lektürekolloquium statt. Das HUL wünscht allen eine erholsame Sommerpause.

Internes Kolloquium – Gemeinwohlorientierung und forschendes Lernen

20. Juni 2019 Eileen Lübcke Keine Kommentare

05.07.2019 | 13.00-15.00 – HUL, Raum 2001, Schlüterstraße 51

Anna Heudorfer stellt ein Teil ihres Dissertationsprojektes vor:

„Um die didaktische Umsetzung forschenden Lernens zu untersuchen, gibt es unterschiedliche Wege: Kompetenzmessungen und Befragungen sind relativ weit verbreitete Methoden. In meiner Untersuchung habe ich dagegen Lehrveranstaltungen ethnografisch beobachtet, in denen forschendes Lernen in Zusammenarbeit mit universitätsexternen Projektpartnern durchgeführt wurde. Dabei handelte es sich nicht, wie in manchen Fachbereichen üblich, um Unternehmen, sondern um gemeinnützige Organisationen (Vereine etc.) oder öffentliche Institutionen (Schulen). Der Ausgangsfrage meiner Untersuchung war, inwiefern die Gemeinwohlorientierung der Studierenden in solchen Lehrsettings aufgegriffen und durch forschendes Lernen gefördert werden kann. Wie für ethnografische Verfahren nicht untypisch, kam es im Feld zu mehreren Fokusverschiebungen. Im Kolloquium möchte ich erste Ansätze für Themen vorstellen, die sich aus dem Material ergeben und beispielhafte Beobachtungsprotokolle diskutieren.“

Das Kolloquium ist nur für HUL Mitarbeiter geöffnet.

Fallvignetten Forschenden Lernens

12. März 2019 Eileen Lübcke Keine Kommentare

26.04.2019 | 13.00-16.00 – HUL, Raum 2001, Schlüterstraße 51

Dieses Kolloquium möchten wir dafür nutzen, uns mit einem Weiterbildungsinstrument auseinanderzusetzen, das im Rahmen des Projektes FideS-Transfer im Entstehen ist: Fallvignetten.
Fallvignetten sind kurze, stimulierende Situationsbeschreibungen, die einen anregen sollen, sich selbst in die Situation hineinzuversetzen. Von Relevanz ist dabei, dass die geschilderten Situationen inhaltlich möglichst nahe an deren sozialen Wirklichkeiten anschließen  Die im Rahmen des Projektes entstandenen Fallvignetten zielen darauf ab, Lehrende für die Umsetzung von forschendem Lernen mit Studierenden vorzubereiten oder sie darin zu unterstützen. Forschendes Lernen setzt eine besondere Lehrendenrolle voraus und beinhaltet auch sonst viele Belastungen, welche im sonstigen Lehralltag weniger deutlich werden. Die Fallvignetten bieten die Möglichkeit einer ‚inneren Vorbereitung‘ durch eine aktive Reflexion der eigenen Handlungen und entsprechend auch dem Selbstverständnis als Lehrende in den beschriebenen Situationen. Die Datengrundlage für diese Fallvignetten sind zuvor geführte Interviews mit Projektkoordinator_innen zu Projekten forschenden Lernens deutschlandweit.
Im Rahmen des Kolloquiums wird zunächst die Form und Genese unserer Fallvignetten erläutert, anschließend möchten wir uns gemeinsam die bisher entstandenen Vignetten ansehen und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge erarbeiten. Das Kolloquium leitende Fragen sind: Wie ‚praktisch‘ sind Fallvignetten? Welche Vor- und Nachteile haben sie und in welcher Form können sie am meisten erreichen?

Thesen zur Lehrfreiheit

18. Februar 2019 Mareike Bartels Keine Kommentare

22.02.2019 | 13.00-16.00 – Internes Forschungskolloquium

Freiheit von Forschung und Lehre ist ein hohes Gut an Universitäten. Welche Aspekte dies umfasst, zeigt exemplarisch das Themenheft „Akademische Freiheit. ‚Core Value’ in Forschung, Lehre und Studium“ der Zeitschrift „die hochschule“ aus dem Jahr 2016 (hier). Insbesondere die Lehre sieht sich im Zuge von Bologna und Qualitätspakt Lehre vermehrt sehr verschiedenen Ansprüchen und Wertvorstellungen gegenüber, die nicht immer im Einklang mit einer (durchaus divers interpretierbaren) Lehrfreiheit stehen. Das HUL hat am 21. und 22. Februar 2019 Prof. Dr. Ines Langemeyer vom KIT für einen Dialog über dieses Thema zu Gast. Dieser wird beendet mit einem internen Kolloquium, in dem die bis dahin erarbeiteten Thesen zur Lehrfreiheit im engeren Kreis diskutiert werden.

Erprobte Lehrpraxis im Musterformat

20. Dezember 2018 Eileen Lübcke Keine Kommentare

25.01.2019 | 13.00-16.00 – HUL, Raum 2001, Schlüterstraße 51

Im Rahmen dieses Forschungskolloquiums möchten wir Sie dazu einladen, den Pattern-Ansatz zur Dokumentation bewährter Praxis kennenzulernen und mit uns über die praktischen, nutzerseitigen Aspekte solcher didaktischen Muster in der Hochschullehre zu sprechen.

Als Impuls stellen wir zunächst das am HUL angesiedelte Projekt OPTion vor und geben Einblicke in unsere theoretischen Überlegungen zur Verwendung und Transformation des Musteransatzes. Wir freuen uns besonders auf eine rege Diskussion mit Praktikern, die in der Lehre tätig sind, aber auch alle anderen Interessierten sind sehr herzlich eingeladen.

Hinweis: Bitte bringen Sie für den Praxisteil Ihren eigenen Laptop mit, wenn möglich.

Im Forschungsprojekt OPTion wird eine Open-Access-Infrastruktur zur Erfassung und Systematisierung von bewährter Lehr-Lern-Praxis basierend auf dem Pattern-Ansatz aus der Architektur (vgl. Alexander et al. 1977) entwickelt. Damit ist eine inzwischen schon erprobte Strategie vorhanden, die Regelmäßigkeit von Lösungsarrangements zu erfassen und so darzustellen, dass dem Rezipienten deutlich wird, für welche Problemstellungen und unter welchen Kontextbedingungen diese Maßnahmen prinzipiell brauchbar sind.

OPTion geht von diesem Ansatz aus, verwendet aber eigene, abgewandelte Komponenten zur Erfassung von Mustern, um unterschiedlichen Zwecken gerecht zu werden: Einerseits der Datengenerierung zur vertieften Forschung, andererseits der Datenaufbereitung für den Transfer.
Dabei orientieren sich beide Konzepte an der klassischen Pattern-Terminologie. Sie unterscheiden sich insbesondere durch den Abstraktionsgrad.

Narrative Muster (nrMuster) bleiben näher an den Alltagsbeschreibungen aus der Praxis und bilden die Komplexität der Lehr-Lernsituation inklusive der ggf. vielgestaltigen Beweggründe für den Einsatz einer Maßnahme ab. Abweichend von der im Pattern-Ansatz üblichen Problem-Lösung-Konstellation (sog. Patlets) fragen wir hier nach den möglicherweise vielgestaltigen Gründen für den Einsatz einer Maßnahme.

Analytische Muster (anMuster) sind stärker verdichtet und am klassischen Muster-Diskurs orientiert. Sie sind besonders auf Problem-Lösung-Konstellationen (sog. Patlets) ausgerichtet und zeichnen sich durch einen höheren Grad der Abstraktion aus. Die komplexen Bildungsinnovationen in den narrativen Mustern werden durch analytische Verfahren in detaillierte Patlets aufgeteilt.

Weiterlesen: unter www.patternpool.de

Evaluation forschenden Lernens

12. Oktober 2018 Dragana Naskovska Keine Kommentare

23.11.2018 | 13.00-18.00 – Universitätskolleg, Raum 4018/4019, Schlüterstraße 51

im Rahmen von FideS-Transfer: Evaluation Forschenden Lernens

Mit der Renaissance des forschenden Lernens geht nicht selten einher, dass positive Wirkungen als gesetzt angenommen oder ausschließlich normativ aus der Theorie entwickelt werden: Da sich eine Lehre, die eng auf die Forschung bezogen ist, argumentativ vor allem für Universitäten gut begründen lässt, geht man oftmals stillschweigend davon aus, dass forschendes Lernen auch durchweg günstige Wirkungen auf Studierende und deren Wissen, Können und Haltung hat. Wenig berücksichtigt wird dabei, welche Ziele mit forschendem Lernen im Einzelnen verfolgt werden und welche Effekte primär intendiert sind. Zumindest im deutschsprachigen Raum mangelt es gleichzeitig an Ansätzen und Instrumenten zur Evaluation forschungsorientierter Lehre an der Hochschule. Die wenigen Evaluationen zu Forschungsorientierung in der Lehre schließlich, wie sie in aktuellen Projektzusammenhängen deutlich werden, unterscheiden sich kaum von klassischen Lehrveranstaltungsevaluationen (Schiefner-Rohs et al., 2018). Dies erscheint problematisch, wenn man berücksichtigt, dass forschungsorientierte Lehre eben nicht nur ein methodischer Ansatz auf Veranstaltungsebene ist, sondern alle hochschuldidaktischen Ebenen (nach Flechsig, 1975) in den Blick nehmen kann.

Das Forschungskolloquium – anlässlich des Themas unter dem Dach von FideS-Transfer – möchte vorhandene Ansätze mit beteiligten Kolleginnen und Kollegen exemplarisch vorstellen und Erfahrungen diskutieren. Prof. Dr. Peter Tremp von der PH Zürich wird einen Impuls zu seinen Erfahrungen aus der eigenen Erarbeitung eines Evaluationsinstruments für das forschungsorientierte Studium im Rahmen des „Züricher Framework“ geben und dabei auch auf Hürden und Hindernisse eingehen. Ergänzt wird dies durch Überlegungen von Frau Prof. Dr. Sylvia Lepp und Johannes Polzin von der HfWU Nürthingen-Geisslingen. Zudem freuen wir uns sehr, dass Prof. Dr. Jan Hense von der DeGeval unsere Einladung angenommen hat und als Kommentator der Veranstaltung zur Verfügung steht.

Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Um eine informelle Anmeldung bei Jennifer Preiß (jennifer.preiß@uni-hamburg.de) wird gebeten.

Das Kolloquium ist daher länger als üblich (von 13:00-18:00) und findet in den Räumlichkeiten des Universitätskollegs (R4018/4019) im 4. Stock der Schlüterstraße 51 statt.