Sigrid Harendza

Studiert habe ich Humanmedizin in Frankfurt am Main und Medical Education berufsbegleitend in Bern.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich Psychologie und Soziologie studieren, um noch mehr darüber zu erfahren, wie Kommunikation gelingen kann.

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, wie der ärztliche Habitus entsteht und wie Medizinstudierende klinisches Denken und Argumentieren am besten lernen können.

Mein Weg in die Forschung ist von Anfang an geleitet von Fragen, die mich wirklich interessieren.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich die „Erbsenzählerei“ der Publikationen stoppen, da sie wirkliche Neugierde an Erkenntnis behindern kann.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte vor allem von echtem Interesse der Betreuenden an der Entwicklung der Betreuten geprägt sein.

Am Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um mich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fakultäten auszutauschen.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Standards für Prüfungen sind möglich, machen aber erstmal viel Arbeit und erfordern gute Kommunikation unter den verschiedenen Prüferinnen und Prüfern.

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem keine Angst zu haben, Neues zu lernen und auszuprobieren.