Forschungskolloquium am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen

Andreas Hebbel-Seeger

Studiert habe ich Sport und Deutsch auf Lehramt an der Oberstufe allgemeinbindender Schulen an der Universität Hamburg.

Wenn ich nochmal studieren könnte, würde ich das gleiche belegen; – oder doch lieber Medienmanagement oder Kommunikationswissenschaften oder Medien- und Kommunikationsdesign?

Im Moment treibt mich wissenschaftlich besonders die Frage um, welchen Einfluss die Nutzung innovativer Medienformate unter welchen Bedingungen auf Lernerfolg und Kommunikationsqualität haben kann.

Mein Weg in die Forschung ist einem interessanten Thema meiner ersten Abschlussarbeit, vor allem aber der Unterstützung und dem Zuspruch durch sowie dem Dialog mit Betreuern und Kollegen geschuldet.

Wenn ich die Forschung verändern könnte, würde ich bei Attitüde, Dünkel und Überheblichkeit ansetzen.

Wissenschaftliche Nachwuchsförderung sollte früh im Studium einsetzen, indem Studierenden in „echte“ Projekte eingebunden und ihnen zunehmend Verantwortlichkeiten übertragen und damit Selbstvertrauen vermittelt wird.

Am Forschungskolloquium habe ich teilgenommen, um zu erfahren, wie unsere Anwendungsforschung an einer Fachhochschule im universitären Kontext gesehen wird.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus dem Kolloquium mitnehme, lautet: Medientechnologien haben einen hohen Aufforderungscharakter und der Sport als Untersuchungsgegenstand bietet ein hohes Transferpotential.

Hochschuldidaktik? Also für mich heißt das vor allem den Kern meiner Aufgabe als Hochschullehrer nicht aus den Augen zu verlieren: zeitgemäße und Adressaten-adäquate Lerngelegenheiten zu schaffen, in denen ich meine domain-spezifische Expertise für alle Beteiligten freudvoll vermitteln kann.